Digitales Gefahren-Monitoring zu Naturgewalten hilft der Immobilienbranche beim Risikomanagement

18.02.2025

Ausserordentlich viele Immobilienbesitzer:innen mussten in 2024 mit Naturgewalten kämpfen. Die weltweit verursachten Schäden erreichten laut Munich Re mit 340 Milliarden Dollar im letzten Jahr einen Rekordwert, davon waren aber nur rund 40 Prozent versichert. Ob Hochwasser nach Dauerregen oder Sturzfluten und Murgänge nach Gewittern, wessen Immobilie beispielsweise an einem Hang liegt, lebt unter Umständen gefährlich. Dabei geht es keinesfalls um Panikmache, sondern dem sich bewusst werden drohender Risiken und der entsprechenden Vorsorge. Wie aber kann dies bewerkstelligt werden? Das neue digitale Gefahren-Monitoring von SMG Real Estate und IAZI geht genau dieses Problem an und hilft Immobilienbesitzer:innen und solchen, die auf dem Weg dazu sind.

Die Zeiten, in denen der Mensch Naturgewalten schutzlos ausgeliefert war, sind zum Glück lange vorbei. Und dennoch drohen auch in der modernen Gesellschaft mannigfaltige Naturgewalten, die grosse Schäden anrichten können. So machen nicht nur im Zuge des voranschreitenden Klimawandels immer mehr Extremwetterereignisse von sich reden, sondern auch die Kosten für damit einhergehende Schäden. Mehrere entsprechende Ereignisse während des letzten Jahres alleine in der Schweiz – darunter die weggeschwemmte Autobahnbrücke im Misox oder die Überschwemmungen im Maggiatal – verdeutlichen dies einmal mehr.

Gefahren ansprechen, bewusst machen und Risiko absichern
Wer eine Immobilie besitzt oder erwerben möchte, macht sich zuvorderst Gedanken um Kriterien wie deren Platzangebot, den Zustand der Bausubstanz und natürlich zur Finanzierbarkeit. Bei der Lage werden oftmals lediglich die Aussicht sowie das Vorhandensein von Geschäften, Arztpraxen, einer Kinderbetreuung oder der Anbindung an den ÖV berücksichtigt. Gleichzeitig werden aber etwaige Risiken, die aus der geografischen Lage resultieren, zumeist ausgeblendet. Doch gerade diese leichtfertige Fehleinschätzung kann unter Umständen gravierende Folgen nach sich ziehen.

Gemäss Bundesamt für Umwelt wohnen nämlich gut sieben Prozent der Schweizer Bevölkerung an Orten, die von Lawinen, Rutschungen, Felsstürzen oder Steinschlag betroffen sein können. Sogar über 20 Prozent sind einer Gefährdung durch Überschwemmungen ausgesetzt. Die Gefahren, die aus Naturgewalten resultieren, werden häufig übersehen oder zumindest unterschätzt. Entsprechend müssen einige Immobilienbesitzer:innen im Laufe der Zeit schmerzlich erfahren, dass eine vorzeitige Risikobetrachtung sinnvoll gewesen wäre, um mit der richtigen Vorsorge und entsprechenden baulichen Veränderungen sowie Zusatzversicherungen existenzielle Risiken aktiv vorzubeugen. Das Erkennen der potentiellen Gefahr ist also zentral. Hier kommt IAZI ins Spiel, das seit über 30 Jahren für Kompetenz in der Immobilienbewertung steht. Im Rahmen ihres breiten Angebots rund um Immobilien hat es sich IAZI zur Aufgabe gemacht, potenzielle Naturgefahren für alle Akteure im Immobilienbereich transparent darzustellen. “Wir haben mit Hochdruck an einem digitalen Gefahren-Monitoring gearbeitet, das sowohl vor dem Immobilienkauf als auch bei der laufenden Portfolio-Bewertung eine umfassende Beurteilung von Naturrisiken ermöglicht“, erklärt Roman Ballmer, stellvertretender CEO bei IAZI. 

Digitales Gefahren-Monitoring bildet acht Naturgewalten transparent ab
Ermöglicht wird dies durch die Verknüpfung unterschiedlichster nationaler, kantonaler und proprietärer Datenquellen, die in dieser Form einzigartig im Schweizer Markt ist. Dies gibt Immobilienprofis ein wertvolles Instrument an die Hand, um ihre Kund:innen verlässlich zu diesem Aspekt einer Immobilie fundiert zu beraten. Immobilienbewirtschafter:innen erlaubt das Monitoring darüber hinaus einen fortlaufenden Überblick über Werte und Risiken des betreuten Portfolios.

Konkret liefert die datenbasierte Lösung von IAZI für jeden Standort in der Schweiz Angaben zu den relevanten Naturgefahren wie Hochwasser, Oberflächenabfluss, Hagel, Sturm, Steinschlag/Felssturz, Erdbeben, Lawinen und Rutschung. Sämtliche Risiken werden anhand der standardisierten Werte der öffentlichen Stellen in unterschiedliche Gefährdungsklassen und Farben unterteilt, wobei insbesondere die Gefahreneinstufungen “erheblich” und “mittel” zu beachten sind. Während Finanzinstitute vermehrt zur regulatorischen Risikoberichterstattung angehalten sind, profitieren dadurch neu auch bestehende und künftige Hausbesitzer:innen von der damit geschaffenen Transparenz. Diese Entwicklung unterstreicht auch Roman Ballmer: “Zur langfristigen Festlegung der Liegenschaftsstrategie gehört es dazu, neben Renovations- und Finanzierungsthemen auch die naturbezogenen Klimarisiken zu berücksichtigen und vorausschauend abzusichern”.

Sebastian Sinemus
Senior Communications Manager Real Estate & Mediensprecher

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Marta Andreoni

Head of Design for Automotive

Introduce yourself and your role at SMG

I’m Marta Andreoni, Head of Design at SMG Automotive. I lead the design and UX writing team shaping AutoScout24 user experience. 

In my role, I wear many hats. My main focus is ensuring we stay true to our vision “simplifying people’s lives and connecting humans through innovative digital platforms” and our brand promise, “make it happen”. I challenge my team to think user-first, push for innovation, ease of use for our customers and make forward-thinking decisions, even within business and technological constraints.

 A big part of my role is supporting each designer’s growth, motivation, and career development. Through one-on-one coaching, mentoring, group work, and projects, I help my colleagues set and achieve their goals while fostering new learning opportunities.

What helps you feel empowered and confident in your role?

If I had to mention one thing I would say “being proactive” has been key to feeling more empowered. I enjoy solving problems, so when issues or opportunities arise, be it in the product, market or the team, I get curious and I proactively investigate the reasons and try to bring inputs to be discussed with others, this makes me feel I can be part of the process or solution and my point of view is going to be taken seriously. My optimism also plays a role, giving me confidence that even the most complex challenges can be solved. 

Besides, having trust from other managers and colleagues makes me feel in a safe environment where I can take ownership on topics I’m passionate about. 

What’s one thing SMG does well in fostering an inclusive workplace? What more can be done to amplify and support different perspectives in the workplace?

In my experience, we strive for balancing top-down and bottom-up inputs, ensuring employees can influence product directions, processes, and culture. People are approachable, and our strong feedback culture helps voices be heard. Across SMG, initiatives like regular People & Culture Surveys, topic guilds, and events in our locations across the world foster open exchange and mutual learning.

That said, I’ve noticed that quieter voices sometimes get less space, or interacting with top management can feel intimidating, especially when giving critical feedback. To make participation more inclusive, we could apply more facilitation and group work techniques like structured turn-taking, written input, and smaller group discussions – ensuring everyone, regardless of confidence level, seniority or personality, feels comfortable contributing. 

Design is often about seeing the world differently. How do unique perspectives contribute to more innovative, inclusive, or impactful design?

Design is about understanding diverse user personas and perspectives to create solutions that truly meet their needs or create new opportunities. I believe in the power of collaboration to shape user experiences – bringing together different disciplines, backgrounds, and lived experiences helps challenge assumptions, uncover blind spots, and drive more inclusive, innovative, and impactful solutions.

Looking back on your career, what’s one lesson or piece of advice you wish you had known earlier as a leader in design?

There are three things no one really prepares you for as a design leader: dealing with constant change, facing failure and handling emotions at work. These topics aren’t talked about much until you face them. I was lucky to learn from others’ experiences, but much of it came through my own.

One thing I wish I had understood earlier is the power of emotional intelligence, my job is no longer about the content and the design, it is about people. Self-awareness, not just of your own emotions, but also how others feel and react, can be the difference between conflict and harmony, frustration and clarity. The more I grow as a leader and designer, the more I realise that design isn’t just about doing the design job, delivering solutions on the market: it’s about navigating people, their emotions, and making change more acceptable and transforming issues into opportunities, both within the organisation and through great products.

 

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