Was denkt die Schweizer Bevölkerung über Elektroautos?

06.02.2025

Eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts YouGov im Auftrag von AutoScout24 gibt Einblicke in die Einstellung der Schweizer Bevölkerung zu Elektroautos. Obwohl Elektrofahrzeuge im Jahr 2024 erschwinglicher wurden, bleiben Vorbehalte und Bedürfnisse bestehen, die den Autokauf beeinflussen. 

Die Bereitschaft, innerhalb der nächsten zwei Jahre ein Auto mit Elektroantrieb zu kaufen, ist bei Männern mit 52 % deutlich höher als bei Frauen (29 %). Auffallend ist, dass Personen zwischen 18-29 Jahren weiterhin Benzinmotoren bevorzugen (88 %), während Hybridfahrzeuge in der Altersgruppe von 30 bis 59 Jahren stärker nachgefragt werden. Hausbesitzer:innen zeigen sich mit 53 % interessierter an elektrischen Fahrzeugen als Wohnungsbesitzer:innen (32 %). Gleichzeitig wird bei Menschen zwischen 60-79 Jahren eine stärkere Umweltorientierung sichtbar: 54 % der Befragten dieser Altersgruppe geben „Umweltfreundlichkeit“ als zentralen Grund für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs an. Zum Vergleich: Bei den 18-29-Jährigen sind es lediglich 34 %, bei den 30-44-Jährigen 38 % und bei den 45-59-Jährigen rund 43 %.

Beratung und Einkommen entscheidend
Für Menschen zwischen 60-79 Jahren ist eine Beratung beim Kauf eines Elektroautos besonders wichtig, während Käufer:innen zwischen 18-44 Jahren dies seltener angeben. Auch das Einkommen beeinflusst die Wahl des Antriebs: Personen mit einem Einkommen unter CHF 6’000 entschieden sich in den letzten zwei Jahren zu 66 % für Benzinfahrzeuge und lediglich zu 6 % für Elektroautos. Bei einem Einkommen über 10’000 Franken stieg der Anteil der Käufer:innen von batteriebetriebenen Elektroautos hingegen auf 22 %.

Informationsstand noch ausbaufähig
Während 28 % der Studienteilnehmer:innen die Kostenrecherche online durchführen, bevorzugen 32 % den direkten Kontakt mit Händler:innen. Webseiten von Autohersteller:innen sowie Empfehlungen von Freunden und Familie sind die meistgenutzten Informationsquellen. Gleichzeitig gibt rund ein Drittel der Frauen an, sich bisher nicht über Elektroautos informiert zu haben – ein Anteil, der bei Männern nur 17 % beträgt. Die wichtigsten Faktoren bei der Nutzung eines Elektroautos sind laut Umfrage: Eine Lademöglichkeit zu Hause, die laufenden Kosten sowie die Fähigkeit des Fahrzeugs, Ladestopps intelligent und selbstständig zu planen. Hingegen wird ein umfassendes Angebot an verschiedenen Modellen, eine Lademöglichkeit bei der Arbeit und eine kurze Ladedauer als weniger wichtig eingestuft.

Reichweite und Ladeinfrastruktur als Hindernisse
Die eingeschränkte Reichweite von batteriebetriebenen Elektroautos bleibt für 58 % der Befragten ein Hindernis. Weitere Herausforderungen sind die problematische Entsorgung der Batterien, die hohen Anschaffungskosten sowie die fehlende Ladeinfrastruktur. Die Umfrage zeigt, dass staatliche Massnahmen als zentraler Hebel für den Durchbruch der Elektromobilität gesehen werden. 44 % der Befragten fordern Förderprogramme in Städten und Gemeinden, wie etwa Ladestationen in blauen Zonen. Besonders Menschen zwischen 60-79 Jahren sehen hier Potenzial. Die Förderung von Forschung und Entwicklung wird von 38 % als wichtig angesehen.

AutoScout24 engagiert sich für die Förderung der Elektromobilität
Im EV Hub von AutoScout24 finden Autokäufer:innen umfassende Informationen, Tipps und Empfehlungen rund um das Thema Elektromobilität. Verschiedene Anwendungen erleichtern die Entscheidungsfindung: Der Reichweitenrechner zeigt, wie viele Kilometer ein Elektroauto zurücklegen kann, bevor die Batterie aufgeladen werden muss. Mit dem Kostenrechner lassen sich die jährlichen Betriebskosten eines E-Autos kalkulieren. Der Ladezeit-Rechner informiert darüber, wie lange ein Elektrofahrzeug benötigt, um vollständig geladen zu werden. Ergänzend dazu steht der KI-Chatbot „E-Scouty“ bereit, um alle Fragen rund um das Thema Elektromobilität zu beantworten. 

 


Datengrundlage
Die Umfrage wurde im November 2024 mit Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren aus der Deutsch- und Westschweiz durchgeführt. Teilgenommen haben 600 Befragte, die im Besitz eines Führerscheins (Kat. B) sind und entweder in den letzten zwei Jahren ein Auto gekauft oder geleast haben oder dies in den nächsten zwei Jahren planen.

 

Saskia Iten
PR & Communications Manager
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Marta Andreoni

Head of Design for Automotive

Introduce yourself and your role at SMG

I’m Marta Andreoni, Head of Design at SMG Automotive. I lead the design and UX writing team shaping AutoScout24 user experience. 

In my role, I wear many hats. My main focus is ensuring we stay true to our vision “simplifying people’s lives and connecting humans through innovative digital platforms” and our brand promise, “make it happen”. I challenge my team to think user-first, push for innovation, ease of use for our customers and make forward-thinking decisions, even within business and technological constraints.

 A big part of my role is supporting each designer’s growth, motivation, and career development. Through one-on-one coaching, mentoring, group work, and projects, I help my colleagues set and achieve their goals while fostering new learning opportunities.

What helps you feel empowered and confident in your role?

If I had to mention one thing I would say “being proactive” has been key to feeling more empowered. I enjoy solving problems, so when issues or opportunities arise, be it in the product, market or the team, I get curious and I proactively investigate the reasons and try to bring inputs to be discussed with others, this makes me feel I can be part of the process or solution and my point of view is going to be taken seriously. My optimism also plays a role, giving me confidence that even the most complex challenges can be solved. 

Besides, having trust from other managers and colleagues makes me feel in a safe environment where I can take ownership on topics I’m passionate about. 

What’s one thing SMG does well in fostering an inclusive workplace? What more can be done to amplify and support different perspectives in the workplace?

In my experience, we strive for balancing top-down and bottom-up inputs, ensuring employees can influence product directions, processes, and culture. People are approachable, and our strong feedback culture helps voices be heard. Across SMG, initiatives like regular People & Culture Surveys, topic guilds, and events in our locations across the world foster open exchange and mutual learning.

That said, I’ve noticed that quieter voices sometimes get less space, or interacting with top management can feel intimidating, especially when giving critical feedback. To make participation more inclusive, we could apply more facilitation and group work techniques like structured turn-taking, written input, and smaller group discussions – ensuring everyone, regardless of confidence level, seniority or personality, feels comfortable contributing. 

Design is often about seeing the world differently. How do unique perspectives contribute to more innovative, inclusive, or impactful design?

Design is about understanding diverse user personas and perspectives to create solutions that truly meet their needs or create new opportunities. I believe in the power of collaboration to shape user experiences – bringing together different disciplines, backgrounds, and lived experiences helps challenge assumptions, uncover blind spots, and drive more inclusive, innovative, and impactful solutions.

Looking back on your career, what’s one lesson or piece of advice you wish you had known earlier as a leader in design?

There are three things no one really prepares you for as a design leader: dealing with constant change, facing failure and handling emotions at work. These topics aren’t talked about much until you face them. I was lucky to learn from others’ experiences, but much of it came through my own.

One thing I wish I had understood earlier is the power of emotional intelligence, my job is no longer about the content and the design, it is about people. Self-awareness, not just of your own emotions, but also how others feel and react, can be the difference between conflict and harmony, frustration and clarity. The more I grow as a leader and designer, the more I realise that design isn’t just about doing the design job, delivering solutions on the market: it’s about navigating people, their emotions, and making change more acceptable and transforming issues into opportunities, both within the organisation and through great products.

 

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