Homegate-Mietindex: Schweizer Angebotsmieten mit Schwankungen im November

12.12.2022

Die Angebotsmieten in der Schweiz steigen im November leicht mit Schwankungen zwischen den Kantonen. Konkret haben sie um 0.3 Prozent zugelegt. Der neue Indexwert steht damit bei 119.4 Punkten. Neben den kantonalen Unterschieden fallen auch die mehrheitlich sinkenden Angebotsmieten in den untersuchten Städten auf. Dies zeigen die aktuellen Zahlen des Homegate-Mietindexes.

Zürich, 12.12.2022 – Der Homegate-Mietindex für Angebotsmieten wird vom Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote. So hat sich der Index gegenüber dem Vormonat um 0.3 Punkte erhöht und steht nun bei 119.4 Punkten (plus 0.3 Prozent). Im Vorjahresvergleich sind die Angebotsmieten über die ganze Schweiz derweil um 2.8 Prozent gestiegen.

Veränderung in den Kantonen

Während die Angebotsmieten im Jahresvergleich in allen Kantonen weiter gestiegen sind – konkret in einer Spanne von 0.5 Prozent (Freiburg) und 5.4 Prozent (Schwyz) – weisen sie für den November Schwankungen in beide Richtungen auf. Am stärksten gestiegen sind die Angebotsmieten im Kanton Zug mit 4.6 Prozent, womit der Kanton seine Serie deutlicher Schwankungen fortsetzt. So beträgt der Index für November dort genau denjenigen Wert, der beispielsweise bereits im Mai dieses Jahres erreicht wurde. Weiter sind die Angebotsmieten im vergangenen Monat insbesondere in Schwyz (2.3 Prozent) und Graubünden (1.6 Prozent gestiegen). Gesunken sind die Angebotsmieten hingegen allen voran im Wallis (1.1 Prozent) und in Nidwalden (0.9 Prozent).

Veränderung in den Städten

Bei den untersuchten Städten zeigt sich ein Bild mit mehrheitlich abnehmenden Angebotsmieten. Lediglich in Basel (0.7 Prozent) und Lausanne (0.2 Prozent) sind diese im vergangenen Monat gestiegen, in Genf weisen sie keine Veränderung auf. In den weiteren fünf Städten haben sich die Angebotsmieten hingegen reduziert, insbesondere in Zürich um 1.4 Prozent. Dies kann den längerfristigen Anstieg jedoch nur teilweise abfedern, denn sie sind für die Limmatstadt gegenüber dem Vorjahr nach wie vor um 6.9 Prozent gestiegen. Auch in Lugano (0.8 Prozent) und Luzern (0.6 Prozent) sind die Angebotsmieten im November leicht zurückgegangen. Dies im Fall von Luzern allerdings nach einem zuvor deutlichen Anstieg im Oktober.

Methode der Qualitätsbereinigung

Die Entwicklung der Angebotsmietpreise in der Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser sogenannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf Homegate abgebildet wird. Der Homegate-Mietindex ist der älteste qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz und gilt als Referenzquelle für Immobilienprofis für die Preisbestimmung von Mietobjekten.

Der nächste Homegate-Mietindex erscheint voraussichtlich am 9. Januar 2023.

Fabian Korn
Corporate Communications Manager

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