Das kostet die Schweiz

30.01.2022

Wo in der Schweiz sind die Mieten am tiefsten? Wie viel kann man bei einer Haushalts- oder Autoversicherung sparen?

In welchem Kanton kauft man die günstigsten Autos und wofür geben die Schweizer:innen auf Online-Marktplätzen am meisten Geld aus? Diese und weitere Fragen beantwortet die aktuelle Studie «Das kostet die Schweiz» der SMG Swiss Marketplace Group. Dafür wurden die Daten aus dem Jahr 2021 zu Immobilien, Fahrzeugen, Versicherungen und allgemeinen Marktplätzen erhoben.

Zürich, 31. Januar 2022 – Ein bedeutender Teil der Ausgaben von Schweizer:innen setzt sich aus den Bereichen Wohnen, Mobilität, Versicherungen, Freizeit und Sport zusammen. Die SMG Swiss Marketplace Group zeigt in ihrer jährlichen Datenauswertung Das kostet die Schweiz umfassende Erkenntnisse über die tatsächlichen Lebenskosten in der Schweiz. Dafür wurden auf den Online-Plattformen ImmoScout24, Homegate, FinanceScout24, AutoScout24, Car For You, MotoScout24, anibis.ch, tutti.ch und Ricardo die Zahlen aus dem Jahr 2021 erhoben. «Als digitaler Pionier wollen wir mit wegweisenden Produkten das Leben der Menschen in der Schweiz vereinfachen», sagt Gilles Despas, CEO von SMG Swiss Marketplace Group. «Mit unseren Plattformen geben wir ihnen die Möglichkeit, einfach und schnell Produkte anzubieten, zu kaufen sowie Preise zu vergleichen. Gerade in einem teuren Land wie der Schweiz ist Preistransparenz wichtig, um die Lebenshaltungskosten im Auge zu behalten.»

Allgemeine Marktplätze: neuwertige Kleider sowie Secondhand im Wohn- und Freizeitbereich
Direkt vom Sofa aus und ausserhalb der Ladenöffnungszeiten einzukaufen liegt im Trend. Zwischen 2008 und 2021 haben sich die Online-Shopping-Umsätze in der Schweiz verdreifacht – von rund 5 Milliarden Franken pro Jahr auf 15 Milliarden Franken, besonders stark in den letzten beiden Jahren. Die Studie zeigt, dass bei den Neuwaren Kleider die beliebteste Kategorie sind, um online einzukaufen. Secondhand kaufen die Menschen in der Schweiz online am häufigsten Möbel- und Einrichtungsgegenstände oder Hobby- und Freizeitartikel ein. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (77.4 Prozent) gibt an, pro Monat bis zu 50 Franken beim Einkaufen im Internet auszugeben.

Immobilienmarkt: Eigentumswohnung in Zug dreimal so teuer wie im Jura
Betrachtet man die Immobilienpreise in der Schweiz, zeigen sich grosse kantonale Unterschiede. Während eine 4.5-Zimmer-Wohnung im Jahr 2021 im Kanton Jura im Schnitt 516’000 Franken kostete, war es in den Kantonen Genf oder Zug mit über 1’700’000 Franken mehr als das Dreifache. Nimmt man den meistgesuchten Wohnungstyp, die 3.5-Zimmer-Mietwohnung, als Referenzobjekt, so zeigen sich im Jahr 2021 Unterschiede bei den Mietkosten zwischen den Kantonen von über 110 Prozent. Während Mieter:innen im Kanton Jura im Schnitt gerade einmal 1’135 Franken zahlten, liegt dieser Wert im Kanton Zug mit 2’428 Franken mehr als doppelt so hoch. Insgesamt sind die Mietpreise für 3.5-Zimmer-Wohnungen gegenüber 2020 in einem Grossteil der Kantone im vergangenen Jahr gleich geblieben oder sogar zurückgegangen.

Fahrzeugmarkt: Kund:innen mussten 2021 für ein Fahrzeug tiefer in die Taschen greifen
Der Mangel an elektronischen Bauteilen hat die Autobranche in den letzten zwei Jahren stark beeinflusst: Gemäss Auto Schweiz wurden 2021 238’481 Neuwagen immatrikuliert. Das entspricht etwa dem Vorjahresniveau – jedoch sind es über 20 Prozent weniger als noch vor der Pandemie im Jahr 2019. Die Preise bei den Neuwagen stiegen im Vergleich zum Vorjahr 2020 um rund 2 Prozent an. Im schweizweiten Vergleich haben die beiden Halbkantone Appenzell Ausserrhoden mit einem Schnitt von 27‘305 Franken die günstigsten und Appenzell Innerrhoden mit 51‘292 Franken die teuersten Neuwagen auf dem Markt. Bei den Occasionen zeigt sich ein Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 5 Prozent.

Versicherungen: grosse Preisdifferenzen von mehreren hundert Franken
Die Schweizer Versicherungsinstitute legen bekanntermassen die Höhe ihrer Prämien individuell fest – basierend auf einer Vielzahl von Einflussfaktoren wie der Art des zu versichernden Objekts, dem Alter, Wohnort oder der Nationalität der anfragenden Person. Daher gibt es bei der Prämienhöhe stets grosse Unterschiede. Für die Autoversicherung seines Skoda Octavias zahlt beispielsweise ein Neulenker (geboren im Jahr 2000) in Bellinzona im Schnitt jährlich 2‘346 Franken – in Altdorf fährt er jedoch mit durchschnittlich 1‘932 über 400 Franken günstiger. Bei einer erfahrenen Lenkerin, die seit dem Jahr 2000 einen Führerschein besitzt und das gleiche Auto versichern will, fällt der Unterschied vom Kanton Tessin (durchschnittlich 1‘226 Franken) zum Kanton Uri (durchschnittlich 1‘004 Franken) zwar etwas geringer aus, schlägt aber immer noch mit 222 Franken zu Buche. Die detaillierten Ergebnisse der Studie zu den einzelnen Bereichen sind auf«Das kostet die Schweiz».

Über die SMG Swiss Marketplace Group AG
Die SMG Swiss Marketplace Group AG ist ein wegweisendes Netzwerk von Online-Marktplätzen und ein führendes europäisches Digitalunternehmen, welches das Leben von Menschen mit bahnbrechenden Produkten vereinfacht. Die SMG Swiss Marketplace Group AG bietet ihren Kunden digitale Lösungen, um einige ihrer wichtigsten Lebensentscheidungen zu treffen. Das Portfolio umfasst die Bereiche Immobilien (immoscout24.ch, homegate.ch, ImmoStreet.ch, home.ch, Acheter-Louer.ch), Automobil (autoscout24.ch, motoscout24.ch, Car For You), Allgemeine Marktplätze (anibis.ch, tutti.ch, Ricardo.ch) sowie Finanzen und Versicherungen (financescout24.ch). Zum Kompetenznetzwerk zählen zudem die Bewertungsspezialisten für Immobilien der IAZI AG sowie der Entwickler innovativer Immobiliensoftware CASASOFT. Das Unternehmen ist im Besitz von TX Group AG (31%), Ringier AG (29,5%), die Mobiliar (29,5%) und General Atlantic (10%).

Kontakt
Daniel de Carvalho, Group Director Corporate Communications SMG Swiss Marketplace Group
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